FTTH Netz Bochum – Deutsche Telekom

Seit 2009 hat die Deutsche Telekom in 25 deutschen Städten FFTH-Netze (Fiber to the Home) aufgebaut und in Betrieb genommen. Dabei werden nicht nur die Gebäude, sondern auch jede Wohneinheit in den erschlossenen Gebäuden mit Glasfaseranschlüssen ausgerüstet. Dadurch werden deutlich höhere Bandbreiten ermöglicht, wie sie derzeit in üblichen VDSL- und Koaxialkabelnetzen zur Verfügung stehen. Die FTTH-Netze der Deutschen Telekom erlauben derzeit

  • Eine Download Geschwindigkeit mit bis zu 200 Mbit/s
  • Eine Upload Geschwindigkeit mit bis zu 100 Mbit/s

Auf Grund der vorhandenen Glasfasertechnologie lassen sich in der Zukunft noch höhere Bandbreiten bis zu 1 Gbit/s realisieren. Nur eine durchgängige Glasfaserinfrastruktur ermöglicht diese sehr hohen Bandbreiten.

Im Jahr 2010 hatte die Deutsche Telekom die Versorgung der Wohneinheiten der Wohnungsgesellschaft Deutsche Annington in Nordrhein-Westfalen mit Fernsehdiensten, Breitband Internet und Telefonie gewonnen. Die vorhandenen alten Koaxialkabelinfrastrukturen wurden dabei durch moderne  und zukunftsträchtige FTTH-Netzinfrastrukturen ersetzt.

BTN war einer der Generalunternehmer, der für die Deutsche Telekom in Bochum und Hagen  schlüsselfertig diese passiven FTTH-Infrastrukturen in verschiedenen Ausbaugebieten realisiert hat. Dabei wurden im Jahr 2013 folgende Infrastrukturen gebaut und montiert:

  • Errichtung von 10 km Längstrasse mit Tiefbau und Oberflächenwiederherstellung
  • Verlegung und Montage von Mikrorohrverbänden
  • Bau von 450 Gebäudeanschlüssen in offener und geschlossener Bauweise
  • Montage von APL (Abschlußpunkt Linientechnik) bei den Gebäudeanschlüssen
  • Bau von 15 NVt – Netzverteilerschränken mit Montage der Mikrorohranlage in den NVt-Schränken
  • Einblasen von Mikrokabeln vom NVt zu den APL in den Gebäuden
  • Einblasen und Einziehen von Hauptkabeln von den NVt zum übergeordneten HVt – Hauptverteiler in vorhandenen Kabelführungssystemen der
  • Spleissen und Montage der Glasfaserverbindungen in den NVt und KVz
  • Montage von Verbindungsmuffen beim Hauptkabel und Spleissen der benötigen Faserverbindungen
  • LWL-Kabelmontagen in den ODF (Optical Distribution Frame) in den Hauptverteilern
  • Optische Messungen (Dämpfung Punkt zu Punkt, Reflexionsmessung mit OTDR-Messgerät) und Dokumentation der optischen Übertragungsparameter