Messtechnik bei LWL-Kabelnetzen

Beim Neubau von LWL-Kabelanlagen und bei der Fehlersuche in Glasfasernetzen im Rahmen der Instandhaltung werden von BTN alle üblichen und erforderlichen Messverfahren angewandt. Im Einzelnen sind dies:

  • Messung der optischen Dämpfung von Faserverbindungen mit getrennten optischen Sender und Empfänger als Punkt-zu-Punkt-Messung
  • Optische Rückflussdämpfung mit Hilfe des Zeitbereichsreflektometrieverfahrens (OTDR = Optical Time Domain Reflectometry) zur Ermittlung der Faserlänge, der Faserdämpfung und der reflektierten optischen Leistung
  • Messung der Polarisationsmode-Dispersion (PMD) bei Faserverbindungen mit sehr hohen Datenübertragungsverfahren
  • In der Regel wird mit den Wellenlängen 1310 nm und 1550 nm gemessen, auf Kundenwunsch werden die optischen Messungen auch mit anderen Wellenlängen durchgeführt.
  • Messung der Polarisationsmode-Dispersion (PMD) und der Chromatischen Dispersion (CD) bei Faserverbindungen mit sehr hohen Datenübertragungsverfahren
  • Bei Multimode-Fasern wird mit den Wellenlängen 850 nm und 1300 nm gemessen
  • Bei Singlemode-Fasern wird mit den Wellenlängen  1310 nm und 1550 nm gemessen
  • Auf Kundenwunsch werden die optischen Messungen auch mit anderen Wellenlängen durchgeführt

Alle durchgeführten Messungen werden pro untersuchter Faserverbindung dokumentiert und dienen als Qualitätskriterium für schlüsselfertig errichtete LWL-Kabelanlagen. Im Rahmen von Instandsetzungsarbeiten bilden solche Messprotokolle eine wichtige Grundlage für die Suche und Einmessung von Fehlern in Kabelanlagen und –netzen.